Abschied von Kanchanburi
Hier habe ich mich wirklich wohlgefühlt. Kanchanaburi hatte alles um sich zu erholen, sogar ein ruhiges Zimmer mit Gartenzugang.
Da meine Fitness noch zu wünschen übrig läßt und der
nächster Ziel in 70 km ein homestay bei einem deutschen Auswanderpaar nicht
klappte, war die Lösung ein Stück mit dem Bus zu fahren.
Der Busbahnhof war schnell gefunden, doch zuerst war ich ganz
verwirrt und verloren. Das wurde auch von einem netten Herrn bemerkt, der mich ganz
offen nach meinem Reiseziel fragte. Als dies klar war, ging es gleich an den
richtigen Schalter. Ein Tisch, ein Stapel Handzettel und ein Älterer Herr -
dann ging alles ganz flott. Ein Fahrgast und ein Fahrrad das macht 2 Fahrkarten
und damit 2 Sitzplätze und eineErmahnung morgen pünktlich um 8:30 Uhr da zu sein. Der Bus
fährt unweigerlich um 9:00 Uhr ab.
Wie man sieht, ich war pünktlich, der Bus war auch pünktlich
und alles wurde gut verladen.
Die in den CI- Farben gekleidete Busbegleiterin verteilte
noch Wasserflaschen alle Mitfahrer und erledigte wärend der Fahrt noch ihren Bürokram.
Danach war Zeit für eine Pause bis zum nächsten Halt. Alles war top organisiert
und lief wie am Schnürchen.
Ankunft in Nakhon Sawan
| Pancake mit Ananas, so mag ich´s. |
Ausnahmsweise fand ich das Hotel aus dem Loose Reiseführer
auf anhieb. Meine Erfahrung des gestrigen Tages sagte mir Pancake ist süß und
lecker, with mussels, so stand es in der Speisekarte. Eine mir
noch unbekannte Frucht?
Es gab aber kein neues Fruchterlebnis! Das später konsultierte Lexikon sagte eindeutig Miesmuscheln, so schmeckte es auch. Für Muschelfreunde ein Gedicht, für mich eine Herausforderung.
Es gab aber kein neues Fruchterlebnis! Das später konsultierte Lexikon sagte eindeutig Miesmuscheln, so schmeckte es auch. Für Muschelfreunde ein Gedicht, für mich eine Herausforderung.
Die Stadterkundung führte mich auf den Aussichtsberg mit
dazugehörigem Kloster, so konnte ich wunderbar sehen wie die Provinzhauptstadt
Nakhon Sawan am besten mit dem Rad zu verlassen ist. Der Weg aus einer Stadt,
auf der richtigen, für mich als Radler passende Straße, kostet beim
morgendlichen Start oft den einen oder anderen Umweg.
Sonnenuntergang im Stadtpark ist wunderbar, doch zu zweien,
mit Karin, wäre es noch viel schöner.
Das baldige chinesische Neujahrsfest lässt grüßen, die erste
Deko ist installiert.

Livemusik im Hotelrestaurant, Country roads take me home und If you are
going to San Francisco, da musste ich mitsingen. Der Gast am nächsten Tisch lies es sich nicht nehmen, sein Wunschlied
selbst zu besten zu geben und ich muß zugeben, er hatte es voll drauf.
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