Donnerstag, 27. Februar 2014

6.2.2014 Mandalay: Weiter zur Mahamuni Pagode, 60 km

Zurück nach Mandaly


Was für eine Blütenpracht. Bloß wer bist du?

Antworten gerne an mich.


Bambusgerüste dünken einem erst mal als nicht so sicher und nicht so professionell als heutige Metallgerüste. Vor nicht all zu langer Zeit waren Baugerüste bei uns auch noch aus Holz und Bambus wäre uns da wohl noch als state of the art vorgekommen.







Genauer, näher hingeguckt sieht das ziemlich professionell und belastbar aus. Die Menschen haben damit ja auch jahrhundertelange Erfahrung.
Ja, das Baugerüst sieht wie eine großartige Kunstinstallation aus.

In der Nähe der Mahamuni - Pagode, die Kunsthandwerker



Die Werkzeuge sind elektrisch betrieben, die Motive haben sich aber nicht verändert. 

Arbeitsteilung, hier muß noch der Gesichtermacher ran.





















Am Ende nach dem zusammenfügen der vielen Einzelteile ist ein Hti entstanden. Er bildet einen verzierten Schirm als Abschluß einer Stupa.











Mahamuni - Pagode
















Im Zentrum der Pagode trohnt die Mahamuni - Statue (erhabener Weiser), laut Loose Reiseführer die meistverehrte Figur Myanmars und eines der Hauptpilgerziele des Landes.

Das er aussieht wie HULK liegt an den Massen an Blattgold, das täglich, Jahr für Jahr von den Männern draufgeklebt wird. Frauen dürfen da nicht ran, das ist genauso wie am Goldenen Felsen. Nur das Gesicht wird verschont. 




Da darf das Staatoberhaupt und Exgeneral, Präsident Thein Sein nicht fehlen, damit etwas vom "göttlichen" auch auf ihn fällt oder er sich volksnah darstellen kann.
So wie bei uns zu Hause halt auch.









Mir gefällts hier, wie man sieht.


Große Geschichte.




Kleine Geschichte.
Im voraus funktioniert nicht, weil es mich später doch noch mit dem Übel erwischt hat.











Alles, auch für die private Pagodenausstattung ist hier auf dem Gelände zu bekommen. 



Wer wurde hier wohl fertig für den Versand eingesackt?







All das Gold, das in Myanmar auf Buddastatuen geklebt wird, wird  auch im Land geschürft und hier in Mandalay zu Blattgold geschlagen.




Zum Lebensunterhalt und als Verdienst fürs nächste Leben ruiniert Mann sich hier das Kreuz.




Briefchen für Briefchen zu ehren Buddhas. 




Sunset am Irrawady - Umschlagplatz für Bambus









Ein Tag in Fülle endet.

6.2.2014 Mandalay: Ausflug zur U-Bein Bridge

Früh ins Bett und früh raus.

Abfahrt vom Golden Mandalay Hotel um 4:30 Uhr, einmal quer durch die Stadt und dann aufs Land.


Bei Ankunft an der Brücke war es noch finstere Nacht und im einzig geöffneten Teehaus waren ein paar wenige Touristen und die Frühaufsteher vom Ort, wohl um mit den kommenden Besuchern ins Geschäft zu kommen. Auch ich hatte Hunger und bestellte mir Kaffee und  gebratenen Reis mit Gemüse. Doch kaum war aufgetischt ging die Nachricht um, es wird hell. Also mit dem Sercice gesprochen und das Frühstück verschoben, eine nette Frau fragte ob ich ein Boot wolle, eine gute Idee. So wurde der Bootsführer aus dem Bett geholt, ein Paar schloß sich noch mit an, ich versprach danach noch bei der Lady von ihrem Schmuck aus Wassermelonenkernen zu kaufen und los gings.










Langsam wird es heller.

Einzelne Menschen sind schon der Brücke unterwegs.
 



Und still ruht der See, von den Menschenmassen, die heute noch vorbeikommen werden. ist er noch verschont.




Endlich blinzelt die Sonne hervor.








Nach vielen Fotos, vielen Schüssen und wenigen Treffern geht´s zurück - die Sensation scheint vorbei.
















Die Sonne beginnt zu wärmen.





Frühstück, das Beste vom Tag.



Welch unglaublich reizvolle Motive erst jetzt auftauchen.




Die ist eine enorme Abkürzung für die Menschen am See. Für uns Besucher ist dies insofern von Belang, weil sie Farbtupfer, das Leben und der Schwung auf den unzähligen Bildern sind.


Auch Teak verwittert, aber wie pittoresk. Ein Gebirge en miniature



Linien.

Leben am See und vom See.
Schattenzeicnung.




Das gegenüberliegende Ende ist ereicht.



Ein schweres und sehr scharfes Messer ist das einzige Werkzeug. Die Bambusstangen werden längs und auch in der nochmals "Rohrwandung" aufgespalten.







Daraus werden Matten geflochten, die auch als Hauswände Verwendung finden.




Eine Arbeit die viel Geschick und Ausdauer Bedarf, von der man Leben aber nicht reich werden kann.