Montag, 3. Februar 2014

27.1.2014, von Bago nach Yangon



Weg von hier aber nicht auf dem Highway, ich nehme die Bahn. Die Anzeigetafel verheißt Verlässlichkeit.
Viele beschäftigte Männer im Bahnbüro, einer fühlt sich dann berufen sich mit mir auseinander zu setzen. 10:30 h schreibt er auf einen Zettel, ich denke da gehts los. Schnell raus aus dem Guest House und zurück zum Bahnhof. Mein Ansprechpartner bleibt bis 10:30 h verschwunden. Dann wird der Reisepass benötigt, das Ticket nach Yangon für die Ordanary Class wird erst auf ausdrücklichen Wunschauf ausgestellt und auch 1 US$ muß in Dollar bezahlt werden. Der Zug geht angeblich 11:30 h, nein wieder ein Missverständnis, gemeint war, da soll ich da sein. Trotzdem noch Zeit für ein Frühstück.


12:35 h, der Zug ist da, mein Rad war lange vorher schon abgegeben, nur den Wagon mit dem reservierten Sitzplatz gibt es nicht. Macht auch nichts!


Sitzplätze gibt genug


Nach der Einfahrt beginnt ein geschäftiges Treiben. Waren werden entladen, Essen im Zug verkauft und natürlich muß auch wieder beladen werden.



Für mich unmöglich schaffbar, das hält mein Kopf und Hals nicht aus.




Diese Bild vom Fenster ist sinnbildlich für den Zustand der Wagons und der Geleise zu verstehen. Bei maximal 50 km/h war die Fahrt ein geschaukle und manchmal hopsten alle Fahrgäste in ihren Sesseln auf und nieder, dass es eine wahre Freude war.

In Yangon, gings mit dem Rad etwa 10 km stadtauswärts zum Bike World Guest House über das ich in einem Blog nur das Beste gelesen hatte. Es liegt gleich neben der Schweizer Botschaft und ist nicht billig, wird aber mit  hospitility betrieben. Jeff hat mich zu seinem Bike Shop und zum Essen begleitet und dabei ununterbrochen von den Schönheiten und Möglichkeiten der hiesigen Radlerwelt erzählt. Das Ende vom Lied, ich bin satt, es wird ein SIGMA Tacho für mich gesucht und mein Rad bleibt zur Reinigung im Shop. 




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen