Donnerstag, 20. Februar 2014

29.1.2014 Yangon

Das Nationalmuseum

Von Außen und Innen sieht der Bau nüchtern und irgendwie ungeliebt aus. Innen ist ein Blick in die große Vergangenheit vor der Kolonialisierung zu sehen. Darunter der Löwenthron aus dem nicht mehr existenten Königspalast aus Mandalay, weil der im 2. Weltkrieg von den Engländer, die Japaner beschießend, in Schutt und Asche gelegt wurde.


 Eine Schulklasse auf Ausflug, bereitet sich auf den Besuch des Museums vor. Die Besucher aus Ost und West beobachten sich neugierig.










St. Mary´s - Kathedrale



 Yangon ist Sitz der Erzdiezöse Yangon und hat deshalb mit St. Mary´s eine imposante  Kathedrale.


 Im Gesangsbuch fand ich auch bekanntes.


 Was mich aber überraschte, hier feiert man heuer 500 Jahre Katholische Kirche in Myanmar.

Infos zur Lage der Kirche bietet ein Interview mit Erzischof Charles Bo.

http://www.forum-weltkirche.de/de/artikel/14853.der-wunsch-nach-freiheit.html
 Die neugotische Backsteinkirche selbst stammt aus dem Jahre 1911.
Im Regal liegen neben Gesangsbüchern eine beträchtliche Anzahl von Tischtennisschlägern. Nein das stimmt natürlich nicht, es sind Fächer zum zu wedeln von Luft.

Die Devotionalien hier könnten auch in Altötting gut verkauft werden.


Shwedagon Pagode

Da taucht ein goldenes Mysterum am Horizont auf,ein funkelndes, großartiges Wunder, das in der Sonne glänzte... " Das ist die alte Shwedagon-Pagode", sagte mein Gefährte. Und die goldne Kuppel sagte zu mir: " Das hier ist Birma, ein Land, das anders ist als alle anderen, die du kennst."
Rudyard Kipling, Briefe aus dem Orient, 1898
Entnommen dem Loose Reiseführer Myanmar




 Ein erster Blick über den den Zaun.
 Einer der vier Aufgänge zur Pagode.
 Ab hier alles Barfuß, auch Socken sind nicht erlaubt. 
Die Stimmung ist vielleicht wie beim Besuch des Petersdoms in Rom, erhaben und feierlich.





Das weiße Hinweisschild bedeutet, wie mir der nette, fotografierende  Mönch nach dem Foto sagte, bitte nicht berühren. Der Gong klang wie zu erwarten tief und groß und die Schwingungen körperlich fühlbar.


Diesmal war der Glockenschlag erlaubt, er klang hell und rein.
Was auch klar zu sehen ist, der Bart muß ab. 

Neben der Hauptstupa gibt es eine Vielzahl an kleineren Stupas, die alle ihren Sinn und ihre  Bestimmung haben. Wer sich dafür interessiert, der kann auf umfangreiche Literatur zurück greifen.



Der Kopf einer weiteren Glocke, gestaltet aus Wesen der buddhistischen Mythologie.






Dieser gastfreundliche Mönch begleitete mich den ganzen Abend in der Schwedagon Pagode. 

Es war wunderbar mit ihm zusammen das Treiben der ergriffenen Gläubigen und der staunenden westlichen Besucher zu betrachten.
Die Dächer eines Aufgangs zur Pagodenplateau.




Langsam wird es Nacht und der verzauberte Ort erstrahlt im Lampenlicht.





Diese Strahlkraft und die intensive und friedliche Energie dieses Kraftortes läßt mich staunen und auftanken.


Noch ein Blick zurück zum größten Heiligtum in Birma, dann wird brav "nach Hause" geradelt.

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