Samstag, 25. Januar 2014

18.1.2014, von Mae Sot nach Kwakereik (Myanmar), 75 km / 668 km









Start nach Myanmar war um 8 Uhr und die Grenze nach 20 Minuten erreicht. Der Thailändische Beamte nahm das eingeheftete Einlegeblatt raus und drückte den Ausreisestempel in den Pass. Auf der Brücke über den Taungyin Fluß mußte die Fahrbahn von links nach rechts gewechselt werden. Jetzt läuft es wieder wie zu hause. Die Grenzstation der Birmesen ist ein baugleiches Tor, wo mich der Grenzbeamte freundlich rein bat. Please sit down, take your time, to fill this out. Dann noch den Reisepass kopieren, ein Foto von mir in Datenbank abspeichern. Fertig!

Als erste einen Geldautomaten suchen. Den gabs tatsächlich gleich an der Grenze, aber gab kein Geld raus. Leider war es der einzige seiner Art und die Banken hatten, da es Samstag war, geschlossen. Einen Geldwechsler war doch vohanden und ich wechselt meine thailändischen Baht in Kyat. Das ergab 18000 Kyats.





Das müssen hunderte Fahrräder sein!





Die fahrt nach Kwakareik ging durch die Berge und weil der 18.1 ein gerader Tag ist, war die Straße für heute in meiner Richtung befahrbar. Morgen ginge es wieder andersherum. Kaum wurde bergig, war auch schon der erste von einigen Checkpoints zur Feststellung wer will hier wohin.








Die Straße wurde zusehends schlechter, aber die Kraftfahrer hupten zur Warnung und oft auch als freundlichen Gruß. Sie hielten genügend Abstand, so konnte ich mich ohne Angst aufs Fahren konzentrieren.





Eine Kaffeepause war nötig, ständig an der Wasserflasche nuckeln is no fun. Es gab Instantkaffee mit Zucker und Kaffeeweißer – Tri Mix - und eine freundliche Bedienung. Da der Wind heftig blies und den Staub vor sich hertrieb gings bald weiter.









Die Fahrzeuge waren meist mit Menschen und Ladung voll gepackt (für uns, total überladen). Unterwegs gabs auch einige Pickups und LKWs und einen Bus zu sehen, die liegengeblieben waren. Warum wohl?







Der Straßenzustand ist krass schlecht, aber es wird daran gearbeitet.





Ein letzter Stau wegen einer Baustelle, das ist für einen Radler kein Problemweis. Jetzt noch die Abfahrt, aber nicht schneller als 30 km/h, man weiß nie wo das nächste Schlagloch wartet.













Kaum sind die Berge überwunden, lassen alle ihr Fahrzeug waschen. Einmal um den Staub loszuwerden und andrerseits um die Bremsen und Reifen zu kühlen. Im Nachhinein muss ich sagen für mein Rad wäre es auch gut gewesen, der Staub hängt in jeder Ritze.











Für diesen Tag der letzte Checkpoint und dann in Kwakareik mit 4000 Kyats, das bisher günstigste Zimmer. Klein, eine Wäscheleine als Schrank, eine 2 cm „Dicke“ Matratze und eine kalte Gemeinschaftsdusche. Trotzdem es war ganz nett.





Ganz in Rosa, Nonnen beim abendlichen Essen Sammeln.







Abends vor dem Guesthouse sitzen und lesen, die Kinder beim Fernsehen und Singen beobachten und dann noch Besuch des Beamten vom letzten Checkpoint. Ganz in Zivil habe ich ihn nicht gleich erkannt, was er mir beinahe übelgenommen hätte.

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