Sonntag, 26. Januar 2014

23.1.2014, von Thaton zum Goldenen Felsen, 86 km



 Rapunzel macht jetzt in Webung.





 Als ich mit Hilfe des Loose Reiseführers klar gemacht hatte, das ich ein Essen "ohne Leben", also vegetarisch wollte, bekam ich was ich wollte aufgetischt. Eine solche Menge Essen konnte ich nicht schaffen. Als es ans Zahlen ging, wollte die nette Wirtin kein Geld, obwohl ich  mit Nachdruck probierte meine Scheine  anzubringen. Mir blieb nur mich herzlich zu bedanken.






Die Dachmatten aus Palmblätter wiegen sicher nicht sehr schwer, aber so zu Laden braucht Zeit und das kann nicht jeder.

 Hier werden Sitzmöbel aus Bambus produziert. Die Werkstatt direkt vor dem Haus.

Aus getrockneten Ähren eines Grases werden feine Besen gebunden.
 Die Verkaufsfläche ist direkt an der Straße, man Wartet auf "Laufkunschaft".

Jetzt nach rechts abbiegen, dann sind es nur noch 15 km.
  
Weit vor dem Ortskern ein Willkommensschild. Von hier aus starten die Pilger und Touristen ihren Weg zum ersehnten Ziel dem Goldenen Felsen, der von einem Haar Buddhas in Balance gehalten wird.

Das Zimmer winzig, zum Flur nur dünnes Sperrholz und Fliegengitter. Auf jedenfall luftig, der Ventilator leibt aus. Nachts gab es das Gefühl eines Schlafsaales, schnarchen, morgentliches rotzen und zum Glück auch Lachen. Ich war immer hautnah dabei.
Um keinen falschen Eindruk zu erwecken es gibt hier durchaus richtige Hotelzimmer, aber halt nicht für 10 $.







Hier beginnt der Pilgerweg zum Goldenen Felsen. Natürlich gibt es hier alles was der Pilger braucht.
Es sind etwas mehr 1000 Höhenmeter bis zum Goldenen Felsen.

Die Souveniers für die kleinen und großen Kinder sind wenigstens  noch handarbeit und werden gleich vor Ort produziert.
 Die gut organisierte Verladestation für große Masse an Pilgern die nicht zu Fuß hoch wollen.

Wie Hühner auf der Stange, immer 6 nebeneinander und 7 Reihen ergibt 42 Fahrgäste, plus 2 Sitze neben dem Fahrer. Also 44 "menschliche Hühner" pro Fuhre. Losgefahren wird wenne alle Sitzplätze vergeben sind.



Für mich war es um 4 Uhr nachmittags schon zu spät, da die Fahrt nach oben etwa 45 Minuten dauern würde und die letzte Abfahrt schon um 6 Uhr sein würde. Die Pilger auf dem Foto bleiben oben übernacht, sie dürfen kostenlos in Schlafhallen nächtigen. Ich müsste eins der teuren Hotels nehmen, was natürlich schön wäre. Ich will morgen Früh um 6 Uhr zu Fuß hoch, was auch etwas für sich hat.

1 Kommentar:

  1. Lieber Wolfgang,
    schöne Bilder die Du sendest.
    Weiterhin gute Fahrt und viel Glück.
    Dein Papa

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